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Stationen einer Zeitreise:
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Das Ende der Familiendynastie Dreher |
| 1921 stirbt Anton Dreher. Er hat sich in der Geschichte der
heimischen Brauindustrie einen bleibenden Platz dadurch gesichert, dass er das Werk seines
unvergänglichen Vaters zu nie geahnter Größe empor trug. |
Nach seinem Tod
wird sein ältester Sohn Anton Eugen Dreher (geb. 1871) zum Präsidenten der Vereinigten
Brauereien AG gewählt. Bereits 1925 jedoch stirbt Anton Eugen Dreher. Somit scheidet der
letzte Schwechater Brauherr, der sich mit der Schöpfung seiner Vorfahren untrennbar verbunden
fühlte, aus dieser Welt. Die Führung des Konzerns wurde von einem Verwandten Eugen Drehers übernommen.
Dieser füllte die Stelle jedoch nicht aus und verkaufte 1925 die ihm zugefallenen Aktien der
Brauerei zur Gänze an ein Bankenkonsortium. Damit endet die 130-jährige Geschichte der
Familiendynastie der Drehers mit der Brauerei Schwechat.
1927 und 1928 werden die Hütteldorfer Brauerei-Aktiengesellschaft, die Brauerei Jedlesee sowie
die Brauerei Waidhofen in die Vereinigte Brauereien AG aufgenommen. Das Unternehmen heißt nun
"Vereinigte Brauereien Schwechat, St. Marx, Simmering, Hütteldorf, Dreher, Mautner, Meichl
Aktiengesellschaft".
Die Familie Mautner-Markhof, die seit vielen Jahren mit dem Brauwesen verbunden ist, übernimmt
1935 die Mehrheit der Aktien. Ein Jahr später fusionieren die Vereinigten Brauereien AG mit der
Brauerei St. Georg.
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