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Stationen einer Zeitreise:
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Vereinigte Brauereien und der Erste Weltkrieg |
| Die Brauerei St. Marx wurde im Laufe der Zeit eine spürbare
Konkurrenz für die Schwechater Brauerei. 1913 erfolgte die Fusion der Brauerei Schwechat mit
der Brauerei St. Marx sowie auch mit der Brauerei Simmering zur "Vereinigte Brauereien
Schwechat, St. Marx, Simmering - Dreher, Mautner, Meichl Aktiengesellschaft". |
Während des Ersten Weltkrieges erfolgten hohe Abgaben an die
Kriegskasse. Der Bierausstoß sank von 1.276.751 HL vor dem Krieg auf einen Kriegstiefststand
von 94.200 HL. Produziert wird nur minderwertiges "Kriegsbier". Das Brauhaus
Schwechat wurde auf eigene Kosten in ein Kriegsspital für 80 Mann umgestaltet. Die an der Front
tätigen Mitarbeiter erhielten während der gesamten Kriegsdauer ihr Gehalt. Hinterbliebene
wurden von der Familie Dreher unterstützt. Der Braubetrieb war zwar drastisch eingeschränkt -
aber niemals stillgelegt.
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